Wann

20/03/2026    
10:00 - 17:00

Versorgung verbindet ?! – „Interprofessioneller Austausch zur Hilfsmittelversorgung in D-A-CH“ lautet der Titel der kommenden Fachtagung der DGIHV am 20. März 2026 von 10:00 bis 17:00 Uhr in den Salzburger Kliniken (SALK). Sie steht unter der Leitung von Prof. Dr. Christoph Schulze und Univ.-Prof. Dr. med. habil. Wolfram Mittelmeier.

Prof. Dr. Metin Tolan, Präsident der Universität Göttingen: Prof. Dr. Metin Tolan ist seit April 2021 Präsident der Universität Göttingen. Er wurde vom Senat der Universität einstimmig für eine sechsjährige Amtszeit gewählt und vom Stiftungsausschuss Universität ebenfalls einstimmig bestätigt. Zuvor war der Physiker, der seit 2001 Professor an der Technischen Universität Dortmund war, von 2008 bis 2020 Mitglied des Rektorats der TU und seit 2016 ständiger Vertreter der Rektorin. Im Rektorat war er drei Jahre für den Bereich Forschung zuständig, fünf Jahre für die Lehre und vier Jahre für Finanzen.
Wolfram Mittelmeier ist Klinikdirektor der orthopädischen Klinik und Poliklinik in Rostock. Darüber hinaus ist er Facharzt für Orthopädie, spezielle Orthopädische Chirurgie, Kinderorthopädie und Facharzt für Orthopädie & Unfallchirurgie. 2014 hatte er die Kongresspräsidentschaft der OTWorld inne. Die Bundesfachschule für Orthopädietechnik zeichnete ihn mit der Goldenen Ehrennadel aus. Gemeinsam mit seinem DGIHV-Vorstandskollegen Alf Reuter führt Prof. Mittelmeier die Teilnehmer der Fachtagung ins Thema „Versorgung verbindet?!“ ein.
Christoph Schulze ist seit September 2024 neuer Vorstand des Universitätsinstituts für Physikalische Medizin und Rehabilitation an der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität (PMU). Der 43-jährige habilitierte Facharzt für Physikalische und Rehabilitative Medizin sowie Orthopädie und Traumatologie war zuvor an verschiedenen Bundeswehrstandorten und im Ausland tätig. Diese Erfahrungen fließen auch in seinen Vortrag zum Thema Rehabilitation im Krisenfall ein.
Alf Reuter, Präsident des Bundesinnungsverbands für Orthopädie-Technik (BIV-OT) und DGIHV-Vorstandsmitglied: Alf Reuter ist seit 1994 Orthopädietechniker-Meister. 2010 wurde Reuter in den Vorstand der Landesinnung Hessen für Orthopädie-Technik gewählt. Er verstärkte im April 2014 den Vorstand des Bundesinnungsverbandes für Orthopädie-Technik (BIV-OT) und übernahm im April 2017 die Funktion des Vizepräsidenten. Seit März 2020 bekleidet er das Amt des Präsidenten. Darüber hinaus ist er seit 2017 Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes der Deutschen Gesellschaft für interprofessionelle Hilfsmittelversorgung e. V. (DGIHV).
Alf Reuter ist seit 1994 Orthopädietechniker-Meister. 2010 wurde Reuter in den Vorstand der Landesinnung Hessen für Orthopädie-Technik gewählt. Er verstärkte im April 2014 den Vorstand des Bundesinnungsverbandes für Orthopädie-Technik (BIV-OT). Seit März 2020 ist er Präsident des BIV-OT. Zudem ist er seit 2017 Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes der DGIHV. Gemeinsam mit seinem Vorstandskollegen Prof. Mittelmeier führt Alf Reuter die Teilnehmer der Fachtagung ins Thema „Versorgung verbindet?!“ ein.
Wolfram Mittelmeier ist Klinikdirektor der orthopädischen Klinik und Poliklinik in Rostock. Darüber hinaus ist er Facharzt für Orthopädie, spezielle Orthopädische Chirurgie, Kinderorthopädie und Facharzt für Orthopädie & Unfallchirurgie. 2014 hatte er die Kongresspräsidentschaft der OTWorld inne. Die Bundesfachschule für Orthopädietechnik zeichnete ihn mit der Goldenen Ehrennadel aus. Gemeinsam mit seinem DGIHV-Vorstandskollegen Alf Reuter führt Prof. Mittelmeier die Teilnehmer der Fachtagung ins Thema „Versorgung verbindet?!“
Wolfgang Mazal leitete von 1997 bis 2025 das Institut für Arbeits- und Sozialrecht an der Universität Wien. Nach seiner Promotion im Jahr 1981 und der Habilitation 1991 wurde er 1992 zum Universitätsprofessor berufen. Seine Forschung, Lehre und Publikationen konzentrieren sich auf Arbeits-, Sozialversicherungs- und Medizinrecht sowie auf die rechtlichen und sozialen Aspekte von Familien. Einen besonderen Schwerpunkt legt er auf vergleichende Sozialpolitik in Europa und Asien, insbesondere zu Japan, China und Korea. Der emeritierte Professor referiert zur Fachtagung über Versorgungs- und Erstattungsansprüche bei Hilfsmitteln in Österreich.
Franz Landauer war Facharzt für Orthopädie und orthopädische Chirurgie an den Universitätskliniken Innsbruck und Salzburg und ist derzeit Senior Consultant an der Universitätsklinik für Orthopädie und Traumatologie in Salzburg mit dem Schwerpunkt „Seltene Erkrankungen“. Sein Habilitationsthema lautete: Der Zeitpunkt von Diagnose und Therapie als ergebnisrelevanter Faktor in der Orthopädie. Als Orthopädietechniker mit Meisterprüfung verbindet er medizinische Expertise mit handwerklichem Know-how. Zudem ist er Vorsitzender Konsulent für die Zulassung von Heil- und Hilfsmittel beim Dachverband der Österreichischen Sozialversicherungen und Mitglied im Austrian Standards Komitee 196 Technische Hilfen für Menschen mit Behinderung, sowie der ISO/TC 168 Prosthetics and orthotics. Der ehemalige langjährige Präsident der ISPO-Austria thematisiert in seinem Vortrag das System der Hilfsmittelversorgung in der D-A-CH-Region.
Sergio Stefanelli leitet den Bereich Orthopädie-Technik der Balgrist Tec AG in Zürich und gehört zur Geschäftsleitung des Unternehmens. In dieser Funktion verantwortet er die orthopädietechnische Konzeption und Umsetzung anspruchsvoller Lösungen – vom Unfall- und Rehabilitationsfall bis zur hochfunktionellen Prothese. Im Rahmen der Fachtagung referiert er über die Praxis, Struktur und Herausforderungen Hilfsmittelversorgung in der Schweiz.
Vanessa Eick übernahm im Mai 2025 die Leitung der Bundesfachschule für Orthopädie-Technik in Dortmund. Eick vereint politisches Know-how mit einem interdisziplinären akademischen Hintergrund: Dieser umfasst zusätzlich zu einem Bachelor in Politikwissenschaft und einem Master in Sozialwissenschaften und Gesundheitsökonomie einige Semester im Studium der Humanmedizin. Ihr Vortrag thematisiert die Bedeutung gemeinnütziger Schulen in der internationalen Bildungsarbeit.
Olaf Gawron ist Orthopädietechniker-Meister und führt seit dem 1. Januar 2025 als Geschäftsführer die EproTec GmbH. Er wirkt an zahlreichen Fachartikeln und Fachbüchern zur Orthopädietechnik mit und ist in der Landesinnung für Orthopädietechnik Berlin-Brandenburg sowie im Fachverband für Orthopädietechnik und Sanitätsfachhandel Nordost e. V. aktiv. Seit 2017 engagiert er sich im Wirtschaftsausschuss des Bundesinnungsverbandes für Orthopädie-Technik. 2020 leitete er als stellvertretender Vorsitzender die Ausschuss-Arbeitsgruppe zur Produktgruppe 24 (Beinprothetik). Dem DGIHV-Vorstand gehört Olaf Gawron seit 2019 als stellvertretender Vorsitzender an. In seinem Beitrag beleuchtet er zentrale Kompetenzen, die für eine qualitätsgesicherte Hilfsmittelversorgung notwendig sind.
Bernhard Greitemann war von 1994 bis 2025 Ärztlicher Direktor der Klinik Münsterland am RehaKlinikum Bad Rothenfelde. Er gehört zu den Gründungsmitgliedern der 1993 gegründeten Initiative’93 Technische Orthopädie und ist Mitglied zahlreicher Fachgesellschaften wie der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC) und der Vereinigung Technische Orthopädie (VTO). Zum geschäftsführenden Vorstand der DGIHV gehört er seit 2017. Mit seinem Vortrag stimmt Prof. Greitemann die Teilnehmenden auf das Thema Rehabilitation im Krisenfall ein.
Brigadier Dr. Andreas Kaltenbacher hat nach dem Medizinstudium an der Universität Innsbruck die Ausbildung zum Arzt für Allgemeinmedizin und Facharzt für Allgemeinchirurgie absolviert. Seit 2004 ist er als Offizier des militärmedizinischen Dienstes tätig. Nach unterschiedlichen Verwendungen, unter anderem als Kommandant des Militärspitals in Hörsching, bekleidet er derzeit die Position des Abteilungsleiters der Abteilung Militärisches Gesundheitswesen und stellvertretenden Heeressanitätschefs im Bundesministerium für Landesverteidigung (BMLV) mit dem Dienstgrad Brigadier. Er ist verantwortlich für die strategische fachdienstliche Versorgungsplanung und beschäftigt sich damit auch mit der notwendigen zivil-militärischen Zusammenarbeit im Krisen- und Einsatzfall. Er berichtet zur Fachtagung über die laufenden strategischen integrierten Versorgungsplanungen für eine möglichst stabile Versorgung im Verteidigungsfall.
Christoph Schulze ist seit August 2024 neuer Vorstand des Universitätsinstituts für Physikalische Medizin und Rehabilitation an der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität (PMU). Der 43-jährige habilitierte Facharzt für Physikalische und Rehabilitative Medizin sowie Orthopädie und Traumatologie war zuvor an verschiedenen Bundeswehrstandorten und im Ausland tätig. Diese Erfahrungen fließen auch in seinen Vortrag zum Thema Rehabilitation im Krisenfall ein.