Hilfsmittelversorgung zwischen Alltag und Ausnahmefall 

Die Deutsche Gesellschaft für interprofessionelle Hilfsmittelversorgung e. V. (DGIHV) lädt Experten der D-A-CH-Region zum länderübergreifenden Austausch nach Salzburg. 

Am 20. März 2026 bringt die Deutsche Gesellschaft für interprofessionelle Hilfsmittelversorgung e. V. (DGIHV) Fachleute aus Deutschland, Österreich und der Schweiz in Salzburg zusammen. Die länderübergreifende Fachtagung beleuchtet unter dem Titel „Versorgung verbindet?!“ die aktuellen Herausforderungen und Zukunftsfragen der Hilfsmittelversorgung – im Versorgungsalltag ebenso wie unter krisenhaften Bedingungen. Nun ist auch das vollständige Tagungsprogramm online abrufbar. 

Neu im Programm ist Priv.-Doz. Dr. med. univ. Franz Landauer, Consultant an der Universitätsklinik für Orthopädie und Traumatologie in Salzburg. Als Orthopädietechniker mit Meisterprüfung verbindet er medizinisches Fachwissen mit praktischer Versorgungskompetenz. Er bietet in seinem Vortrag einen Vergleich der Systeme in der D-A-CH-Region. Damit ergänzt er die internationale Runde der Experten, die sich mit der Hilfsmittelversorgung in ihren Ländern befassen. 

Darüber hinaus bringt die Fachtagung Perspektiven aus verschiedenen Berufsgruppen und Ländern zusammen. Sie eröffnet den Raum für einen kritischen Austausch darüber, wie Versorgung heute funktioniert und wie sie morgen krisenfest gestaltet werden kann. 

Univ.-Prof. Dr. med. habil. Wolfram Mittelmeier (Rostock) und Orthopädietechniker-Meister Alf Reuter (Dortmund) stellen die aktuelle Versorgungslage in Deutschland zur Diskussion. Prof. Dr. iur. Wolfgang Mazal (Wien) beleuchtet die rechtlichen Rahmenbedingungen in Österreich. Sergio Stefanelli (Zürich) gibt Einblicke in die Versorgung in der Schweiz. Vanessa Eick (Dortmund) und Olaf Gawron (Dortmund/Berlin) bringen zusätzliche Beiträge zu Weiterbildungsstrukturen und Kompetenzen, die künftig stärker gefordert sein werden, ein. 

Ein Schwerpunkt liegt bei dieser Fachtagung auf der Frage nach der Resilienz der Versorgung im Krisenfall. Brigadier Dr. Andreas Kaltenbacher (Bundesministerium für Landesverteidigung (BMLV)), Prof. Dr. Christoph Schulze (Salzburg) und Prof. Dr. Bernhard Greitemann (Dortmund) diskutieren, wie Rehabilitation und Versorgung auch unter erschwerten Bedingungen sichergestellt werden können. 

Die Tagung setzt mit ihrem länderübergreifenden Blick und dem interprofessionellen Austausch ein deutliches Signal. Sie zeigt: Zukunftsfähige Hilfsmittelversorgung entsteht dort, wo Expertise geteilt und neue Lösungswege gemeinsam entwickelt werden. Die DGIHV bietet mit der Veranstaltung in Salzburg genau diesen Rahmen – und stärkt so die Weiterentwicklung der Versorgung über Landes- und Berufsgrenzen hinweg. 

Die Teilnahme an der Tagung im Uniklinikum Salzburg, Müllner-Hauptstraße 48, Eingang D8 im Hörsaal SJS-H1-01-101/00, 5020 Salzburg ist kostenfrei. Zudem ist die Veranstaltung von der Ärztekammer Österreich mit 7 Punkten zertifiziert – eine Zertifizierung für Deutschland ist ebenfalls angefragt. 

Das vollständige Programm finden Sie hier
Kurzbiografien der Referenten sind hier abrufbar. 
Anmeldung per E-Mail an: info@dgihv.org